Monstera


Die Gattung Monstera umfasst bis zu 60 Arten. Sie sind nicht leicht zu bestimmen, denn Jugend- und Altersformen sehen oft völlig verschieden aus.






Monstera deliciosa variegata mit cremeweißen Blattpartien



Monstera deliciosa variegata


Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie wächst immergrün, am Boden oder halb-epiphytisch, und bildet kurze Haftwurzeln und lange Luftwurzeln. Ihre Heimat sind die Tropen Mittel- und Südamerikas und der Karibik. Bei uns ist die Monstera deliciosa am weitesten verbreitet. Unter Sammlern besonders gefragt sind panaschierte (variegierte) Formen, etwa die Monstera Thai Constellation, die Monstera adansonii mint variegata oder die Monstera deliciosa mint variegata.


Standort und Pflege: Die Monstera mag es hell und warm, aber nicht in der prallen Sonne. Im Halbschatten kommt sie auch zurecht, bildet dann aber kaum „Fenster“ im Blatt. Am wohlsten fühlt sie sich bei 20 bis 23 °C.


Gießen und Düngen: Gieße regelmäßig, aber vermeide Staunässe, denn Trockenheit verträgt die Monstera besser als zu viel Wasser. Im Winter düngst du nur sehr wenig, von April bis September darf es etwas mehr sein.

Vermehren: Am einfachsten gelingt das Abmoosen. Dafür wickelst du feuchtes Moos um den Blattstiel an den Luftwurzeln. Nach zwei bis drei Wochen haben sich genug Wurzeln gebildet, dann trennst du den Trieb ab. Die neue Pflanze treibt aus ihren „Augen“ wieder aus.


Deliciosa oder Borsigiana?


Die klassische Monstera deliciosa hat große Blätter mit tiefen Einschnitten und vielen Löchern, den „Augen“. Ältere Pflanzen können im Topf bis zu 3 Meter hoch werden.


Die Form Borsigiana bleibt auch im Alter bei kleineren Blättern mit höchstens zwei Reihen Augen und wächst deutlich schneller.


Aus der klassischen Deliciosa ist durch eine Mutation die weiß panaschierte Form Albo Variegata entstanden.


Monstera Thai Constellation mit cremefarbener Sprenkelung


Monstera Thai Constellation

Die auffällige Zeichnung geht auf eine Mutation zurück. Die Pflanze wird ausschließlich im Labor vermehrt (Tissue Culture, kurz TC) und ist bei Sammlern sehr beliebt.


Monstera Arten und Sorten im Überblick

Neben der weit verbreiteten Monstera deliciosa gibt es weitere Arten, die sich in Blattform und Wuchs deutlich unterscheiden.

Monstera adansonii

Sie hat kleinere Blätter mit Löchern, deren Rand rundum geschlossen ist. Der Wuchs ist klettrig bis hängend, die Pflanze eignet sich daher gut für Ampel oder Rankhilfe. Panaschierte Formen wie die 'Mint Variegata' sind bei Sammlern gefragt.

Monstera obliqua

Die Blätter sind sehr dünn und bestehen stellenweise fast nur aus den Löchern. Die Art gilt als schwierig in der Kultur. Im Handel wird sie häufig mit Monstera adansonii verwechselt.

Monstera dubia

In der Jugendform wächst sie flach an der Unterlage entlang, die Blätter sind schmal und silbrig grün. Die Altersform sieht völlig anders aus, was die Bestimmung erschwert.

Handelsnamen wie 'White Lava', 'Aussie Dream' oder 'Devil Monster'

Bei solchen Namen handelt es sich um Handelsbezeichnungen. Die genaue botanische Zuordnung ist dabei nicht immer eindeutig geklärt. Wir bieten Pflanzen unter der Bezeichnung an, unter der wir sie selbst erhalten haben.

Ist Monstera giftig?

Ja. Wie andere Aronstabgewächse enthält die Monstera Calciumoxalat-Kristalle. Wird die Pflanze gekaut oder gegessen, kann das zu Reizungen in Mund und Rachen führen. Wenn kleine Kinder oder Haustiere im Haushalt leben, sollte man die Pflanze entsprechend aufstellen.

Monstera FAQ

Warum bekommt meine Monstera keine Löcher?

Junge Pflanzen bilden zunächst ganzrandige Blätter. Löcher und Einschnitte entstehen erst mit zunehmendem Alter und bei ausreichend Licht. Eine Rankhilfe wie ein Moosstab kann helfen, weil die Pflanze daran größere Blätter ausbildet.

Warum werden die Blätter gelb?

Häufig ist zu viel Wasser die Ursache. Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Auch zu wenig Licht kann zu gelben Blättern führen.

Wie unterscheide ich Monstera deliciosa und Monstera adansonii?

Die Monstera deliciosa hat große Blätter mit Einschnitten am Rand und vielen Löchern. Die Monstera adansonii hat deutlich kleinere Blätter, deren Löcher rundum geschlossen sind.

Warum wachsen panaschierte Monstera langsamer?

Die weißen Blattanteile enthalten kein Chlorophyll und können kein Licht zur Energiegewinnung nutzen. Die Pflanze wächst deshalb langsamer als eine rein grüne Form.

Versand im Winter

Monstera sind kälteempfindlich. In der kalten Jahreszeit versenden wir Pflanzen deshalb immer mit Heatpack. Nach der Lieferung sollte die Pflanze zügig ausgepackt werden.

Welche Monstera gerade verfügbar sind, siehst du im Shop.

Die Monstera-Diashow


Unter dem jeweiligen Foto findet sich die korrekte lateinische Bezeichnung.


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